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"air-kennen" -
Who is Who? bei Funkwerk |
Vielfalt,
Qualität und Leistung als tägliche Herausforderung
Der Journalist und Medienberater Dr. Michael Plote
"Man hört sich …" wirbt Radio Funkwerk. "Wir sehen uns ab und zu",
entgegnet der Erfurter Journalist Dr. Michael Plote. Zum Beispiel,
wenn er mit Nutzern des Offenen Kanals über "Spielregeln im journalistischen
Alltag" redet oder sie in einem Workshop auf den Job als Wahlberichterstatter
vorbereitet. In den Kursen gibt er viele praktische Tipps wie Medien
funktionieren. Der Mittvierziger studierte Journalistik in Leipzig,
promovierte über ein Medienkultur-Thema, arbeitete für den Sender
Weimar, beteiligte sich am Aufbau eines privaten Radiosenders. Schließlich
wurde der leidenschaftliche Schreiber sein eigener Chef, machte
sich selbständig. Das funktioniert seit über zehn Jahren mal mehr,
mal weniger gut. Vorträge, Seminare und Workshops mit Bezug zum
journalistischen Alltag gehören zu seinem Leistungsangebot. Medienberatung,
PR und Öffentlichkeitsarbeit für Unternehmen, Verbände und andere
Institutionen sind ein weiteres Feld. Journalistisch betreut Plote
eine Kundenzeitung. Als Redaktionsleiter eines Kulturjournals ist
er für Ideen, Planung, eigene Texte und das Blattmachen zuständig.
Schließlich engagiert er sich in seinem Berufsverband auf Bundesebene
für Qualität im Journalismus. Diese Vielfalt der Aufgaben und Aufträge,
die tägliche Herausforderung an Qualität und Leistung macht den
Beruf so spannend und interessant. Obwohl im Alltag längst nicht
immer die Sonne scheint. Mit Radio Funkwerk und seinen Nutzern baut
er auf eine weitere Zusammenarbeit zum Vorteil für beide Seiten.
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Der Journalist und Medienberater Dr. Michael Plote |
Studio-Galerie
Der Thüringer Künstler Harald Reiner Gratz
Seit dem Sendestart von Radio Funkwerk, zu dem auch die Ausstellung
"Medienlandschaften" der Erfurter Künstlers Carsten Weitzmann eröffnet
wurde, gibt es in Zusammenarbeit mit der Galerie Rothamel Miniature-Ausstellungen
in den Studios des Bürgerradios. Zur Zeit sind Arbeiten des Thüringer
Künstler Harald Reiner Gratz zu sehen. Wir möchten den Künstler vorstellen.
Harald Reiner Gratz wurde 1962 geboren. Nach dem Armeedienst studierte
er an den Kunsthochschulen in Halle und Dresden. 1991 machte er sein
Diplom. In den frühen neunziger Jahren malte Gratz sich frei. Leuchtende
Blau- und Grüntöne eroberten die Bildflächen, an die Stelle der zitathaften
Deklamation trat die freie Improvisation. In den Jahren1997-2000 entstand
der Zyklus "Home of the Brave", bestehend aus Dutzenden Gemälden und
Hunderten Zeichnungen. Die Motive der Reihe funktionierten wie ein
inhaltliches Grundrauschen, auf dem die Malerei sich ausbreitete:
Ketten unwirklicher Bergländer, Kreaturen, Früchte, Schichtungen,
Stapel, imaginäre Kulissen. Die 1998 entstandenen "Lebensstufen der
Hasen" transportieren C.D. Friedrichs Lebensmetapher in Gratzens Bildwelt.
Ein New-York-Aufenthalt im Jahr 2000 hinterließ gemalte Notizen, kleine
Dramen und rätselhafte Kurzgeschichten, die sich zwischen Zeichnung
und Malerei befinden. An die Stelle einer Bildkomposition nach klassischen
Methoden trat das Drehbuch. Die Zeichnung wurde zur Skizze, zum Take
für das bewegte Bild. Gratz entwarf skurrile Kurzgeschichten, kleine
Dramen, kurze Schilderungen, die sich zwischen Zeichnung, Malerei
und Film abspielten, frei und literarisch zugleich. Wenige Künstler
verfügen über einen so umfangreichen Bildfundus wie Harald Gratz.
Seine "Andalusische Serie" (2002, Öl und Mischtechnik auf Papier)
knüpft mit bewundernswerter Leichtigkeit an zeichnerische Qualitäten
Picassos an. Auch in puncto Virtuosität und Phantasiereichtum setzt
Gratz Maßstäbe. Tagesaktuellen und kurzlebigen Diskursen öffnet er
sich selten, sondern gibt sein eigenes Zeitmaß vor. Harald Reiner
Gratz arbeitet in einem kleinen Ort im Thüringer Wald. Viele seiner
Werke sind in bedeutenden europäischen Sammlungen vertreten. |

"Bärchen träumt" von Harald Reiner Gratz
"Sonntagsgarten" von Harald Reiner Gratz |
Markus
Dreher,
Student der Angewandten Medienwissenschaft an der TU Ilmenau
Seit vier Wochen und noch für die nächsten sechs ist Markus Dreher
Praktikant bei Radio Funkwerk. Im Rahmen seines Studiums ist ein Betriebspraktikum
von mindestens 16 Wochen vorgeschrieben. Um möglichst breit gefächerte
Praxiserfahrungen sammeln zu können, hat sich der Student für zwei
Stationen entschieden. Die erste Hälfte des Praktikum absolvierte
er direkt in der Thüringer Landesmedienanstalt in den Bereichen Programmbeobachtung
und Medienpädagogik. Dabei konnte er Einblick nehmen in die Abläufe
des Jugendmedienschutzes, also der Bewertung von Sendungen und Spielfilmen
hinsichtlich von Verstößen gegen geltendes Recht. Außerdem hatte er
die Möglichkeit, die TLM- Medienwerkstatt bei einem medienpädagogischen
Projekt mit einer Schulklasse zu unterstützen. "Hier bei Radio Funkwerk
erlerne ich hingegen die Grundkenntnisse der Radioproduktion und Radiotechnik."
Zu den Aufgaben von Markus im Bürgerradio gehört die Produktion von
Beiträgen, aber auch die Auswahl von Musik und das Recherchieren und
Schreiben der täglichen Veranstaltungstipps. Neben den obligatorischen
Technikeinweisungen hat er auch schon an einigen redaktionellen Schulungen
und am Sprechtraining teilgenommen. Sein Ziel ist es, am Ende des
Praktikums eine Livesendung zu konzipieren, zu moderieren und zu fahren.
Der "Praktikantenstadel" ist eine feste Institution bei Funkwerk. |
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