"air-kennen" - Who Is Who? bei Funkwerk
 
 
     
::: Die Neuen "Freiwilligen" bei Radio Funkwerk  
  Lydia leistet seit 1. September 2004 ein Freiwilliges soziales Jahr bei Radio Funkwerk. Von Anfang an wollte sie dieses Jahr beim Offenen Hörfunkkanal für Erfurt und Weimar machen, denn andere Radiosender in Erfurt kannte sie schon. Bei Radio Funkwerk produzierte sie nach nur wenigen Wochen erste kleinere Beiträge zu selbstgewählten Themen, spricht Veranstaltungstipps und baut Musiklisten. Eine ganze Reihe von Workshops und Schulungen vermitteln ihr dafür die notwendigen Grundkenntnisse.

Der zweite Freiwillige ist Tobias. Er hatte in der Zeitung von einem freiwilligen Jahr in der Kultur gelesen. Nach seinem Abitur wollte er Mediengestalter oder Musikproduzent werden - ein freiwilliges Jahr bei Radio Funkwerk kam da wie gerufen. Nach rund sechs Wochen kennt er sich wie Lydia mit der Rundfunktechnik aus. Neben eigenen Beiträgen und Sendungen wird Tobias später selbst Nutzern betreuen und ihnen erste Schritte zur eigenen Sendung zeigen. Besonders gut gefällt ihm bei Radio Funkwerk, dass er seine Kreativität und seine Hobbies einbringen kann. So gestaltete er zum fünfjährigen Rabatzjubiläum eine Graffitiwand.


Tobias und Lydia
 
     
 
     
::: Praktikanten  
  Bei Radio Funkwerk geht es in diesen Tagen ziemlich eng zu. Sage und schreibe 13 Schüler und Studenten absolvieren derzeit ihr bis zu sechs Monate umfassendes Praktikum.

Zunächst erhalten alle Praktikanten eine Art "Grundausbildung", die auch jeder Nutzer bei Radio Funkwerk bekommt. Dazu zählen Schulungen zum digitalen Schnittprogramm "Samplitude", der Sendeablaufsteuerung, Schreiben und Sprechen fürs Radio und natürlich Sprechtraining. Schon nach kurzer Zeit entstehen so erste Interviews und Beiträge.

Da Grau bekanntlich alle Theorie ist, vermittelt eine erste Livesendung mit dem bezeichnenden Namen "Praktikantenstadl" die richtige Liveatmosphäre, die für Praktikanten nur im Bürgerrundfunk möglich ist. Für alle Langzeit-Praktikanten wird unter Berücksichtung ihrer Studienrichtung eine Aufgabe gesucht, die sowohl fürs Studium von Nutzen ist als auch ein greifbares Praktikumsergebnis liefert. So programmieren Studenten für angewandte Informatik der Fachhochschule Erfurt derzeit einen virtuellen Studiorundgang. Er soll künftig auf der Homepage von Radio Funkwerk einen dreidimensionalen Einblick in Räume und Technik geben.


Ulf und Johannes bei der Arbeit am PC

Ulf und Johannes bei der Arbeit am PC