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Bei Radio Funkwerk geht
es in diesen Tagen ziemlich eng zu. Sage und schreibe 13 Schüler und
Studenten absolvieren derzeit ihr bis zu sechs Monate umfassendes
Praktikum.
Zunächst erhalten alle Praktikanten eine Art "Grundausbildung", die
auch jeder Nutzer bei Radio Funkwerk bekommt. Dazu zählen Schulungen
zum digitalen Schnittprogramm "Samplitude", der Sendeablaufsteuerung,
Schreiben und Sprechen fürs Radio und natürlich Sprechtraining. Schon
nach kurzer Zeit entstehen so erste Interviews und Beiträge.
Da Grau bekanntlich alle Theorie ist, vermittelt eine erste Livesendung
mit dem bezeichnenden Namen "Praktikantenstadl" die richtige Liveatmosphäre,
die für Praktikanten nur im Bürgerrundfunk möglich ist. Für alle Langzeit-Praktikanten
wird unter Berücksichtung ihrer Studienrichtung eine Aufgabe gesucht,
die sowohl fürs Studium von Nutzen ist als auch ein greifbares Praktikumsergebnis
liefert. So programmieren Studenten für angewandte Informatik der
Fachhochschule Erfurt derzeit einen virtuellen Studiorundgang. Er
soll künftig auf der Homepage von Radio Funkwerk einen dreidimensionalen
Einblick in Räume und Technik geben.
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Ulf und Johannes bei der Arbeit am PC |