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Was lange währt, wird bekanntlich gut, weiß der Volksmund zu berichten.
Doch nicht immer steht so viel Zeit zur Verfügung, um es dem Sprichwort
Recht zu machen. Besonders dann nicht, wenn Umbau und Renovierung
im laufenden Betrieb stattfinden müssen. Dass es nämlich auch schnell
geht und trotzdem gut wird, hat der Umbau der Räume bei Radio Funkwerk
gezeigt.
Bereits im Sommer 2004 konnten sich das Aufnahme- und Sendestudio
sowie der Technikraum über frische Farbe, neuen Schallschutz und
einen neuen Fußbodenbelag freuen. Ausgehend von diesen Erfahrungen
begannen im Herbst 2004 die Planungen für die Vergrößerung des Senders
um die ehemaligen Büroräume der Anwaltskanzlei auf der gleichen
Etage.
Anfang Dezember 2004 fiel der Startschuss für das auf gerade mal
30 Arbeitstage kalkulierte Projekt "Umbau". Konnten sich die Handwerker
anfangs frei entfalten, hieß es schon Mitte Dezember für die Mitarbeiter
bei laufendem Betrieb Büroräume provisorisch verlagern, Schnittplätze
abbauen und provisorisch aufbauen sowie Technik versetzen. Wo an
anderer Stelle wegen Lärm und Staub Betriebsferien ausgerufen worden
wären, ging bei Funkwerk der Sendebetrieb ohne Einschränkungen weiter.
Und auch für die zahlreichen Vorproduktionen für das Weihnachts-
und Silvesterprogramm standen Schnittplätze und Studios zur Verfügung.
Bereits zur "nebenbei" organisierten Nutzerweihnachtsfeier am 17.
Dezember zeichneten sich die Grundrisse der neuen Räume ab. Nur
sechs Tage später, am 23. Dezember, waren das kleine Aufnahmestudio,
die Büros der Funkwerker, das Archiv und die selbstmontierte Küche
an Ort und Stelle aufgebaut, eingeräumt, angeschlossen und vernetzt
- bis auf wenige Arbeiten komplett in Eigenleistung. Seit 10. Januar
dieses Jahres geht der Umbau seinem Ende entgegen. Wichtigste Veränderung
im Vergleich zu früher: Radio Funkwerk verfügt jetzt über einen
gut 20 Personen fassenden Schulungsraum, der mittels einer zu öffnenden
Glaswand um etwa das Doppelte vergrößert werden kann. Außerdem werden
die Nutzer künftig am neuen Tresen in Empfang genommen. Ebenfalls
neu sind zwei separate Arbeitsplätze zur Recherche für die eigenen
Sendungen und eine große, gemütliche Nutzerecke.
Mit einer Sitzung des Ausschusses der Thüringer Landesmedienanstalt
für Offene Kanäle am 17. Februar werden die vergrößerten und renovierten
Räume offiziell eröffnet.
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Wo gehobelt wird, da fallen Späne
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