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"Ostsoundhistory"
von Thüringen bis Ostfriesland |
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Mikrofon und Aufnahmegerät
sind seine ständigen Begleiter, wenn Stefan Dietrich mit offenen Ohren
durch die Stadt geht. Denn der Erfurter ist auf der Suche nach Meinungen,
Informationen und vor allem dem Sound des Ostens. Den stellt er dann
einmal im Monat in seiner Sendung "Ostsoundhistory" auf Radio Funkwerk
vor.
Angefangen hatte alles vor etwa einem halben Jahr mit einem Beitrag
über Musik und Diskotheken in der DDR, den er für Radio Ostfriesland
produzierte. Sein Freund Matthias Stumpf, der sieben Jahre in Erfurt
lebte und nicht nur das Ampelmännchen und den Rechtsabbiegepfeil liebgewann,
hatte die "Ostsoundhistory" für den dortigen Offenen Kanal
"erfunden". Nach großem Erfolg im Norden erarbeiteten die beiden die
nächste Sendung gemeinsam.
Seine Premiere bei Radio Funkwerk hatte Stefan Dietrich mit der "Ostsoundhistory"
am 28. Dezember 2004. Die Sendung ist mittlerweile in Thüringen und
Ostfriesland zu hören. Der 44-Jährige möchte mit seinem Konzept keinen
Ostalgie-Kult bedienen, sondern ein Stück wertfei auf das musikalische
Leben in der DDR zurückschauen. Mit einem Augenzwinkern erinnert er
sich gemeinsam mit den Hörern an damalige Kuriositäten.
Bei der Vorbereitung der "Ostsoundhistory" merkt Stefan
Dietrich vor allem eines: Wie schnell man vergisst und wie subjektiv
die Erinnerungen sind. Deshalb stößt er bei seinen Recherchen durch
Bibliotheken und Internet auf immer neue Themen für nächste Sendungen,
über die er gern mit Freunden und Bekannten spricht.
Wer schon immer wissen wollte, was das "Wienerwald-Hähnchen"
zum "Goldbroiler" sagt, der sollte am 25. Januar 2005 von
15 bis 16 Uhr die "Ostsoundhistory "mit Stefan Dietrich
nicht verpassen.
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Stefan Dietrich berichtet vom
Sound des Ostens |
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Zwei
plus zwei macht bei Funkwerk fünf |
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Zwei plus zwei macht? Fünf, so lautet zumindest die Antwort der
Produzenten einer neuen Sendung bei Radio Funkwerk. Julia und Ali,
Sebastian und Georg sind nach Adam Ries und Meyers Rechenschieber
zwar nur vier, aber mit der Komponente Musik sind es schließlich
doch fünf. Und weil auf englisch alles besser klingt, heißt die
Sendung dann auch "two&two makes five".
Seit dem 9. Dezember 2004 senden die vier alle zwei Wochen donnerstags
um 16 Uhr bei Radio Funkwerk. Das Konzept der vier Jugendlichen
ist die gute Musik. Und die besteht für sie aus einer Mischung von
Alternative, HipHop, und Elektro. Dazu berichten sie über Konzerte
und Festivals. Und wenn aus den Genres Alternativ und Indie-Pop
neue Platten im Laden stehen, verraten sie, ob es sich lohnt, dafür
das Sparschwein zu schlachten. Ab und zu legt ein DJ auf oder Ali
greift selbst zu den Turntables. Die Neufunkwerker kennen sich aus
der aus der Schule, doch sie verbindet vor allem eines: Musik.
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Ali, Julia, Sebastian und Georg (ist leider nicht
auf diesem Bild) machen aus zwei und zwei fünf |
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Aus
einem Seminar wurden 15 Wochen Praktikum |
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Mit
dem Seminar "Ein Semester bei Funkwerk" fing alles an: Johannes Böttcher,
Ulf Seiring und Jens Papenroth schnupperten von März bis Juli 2004
zusammen mit vier anderen Kommilitonen Radioluft für ihr Studium an
der Fachhochschule Erfurt. Auf den Geschmack gekommen hängten sie
schließlich noch 15 Wochen als Praktikanten beim Offenen Hörfunkkanal
für Erfurt und Weimar dran.
Das Praxisseminar bildete eine gute Grundlage für den Erfolg ihres
Berufspraktikums, denn gemeinsam mit vier weiteren Studenten der Angewandten
Informatik erhielten Ulf, Jens und Johannes ein umfangreiche technische
und redaktionelle Schulungen bei Radio Funkwerk. Das Gelernte konnten
sie am Ende des Semesters in der eigenständigen Produktion eines Beitrages
umsetzten.
Für die drei Studenten schloss sich im Sommer das Berufspraktikum
an, bei dem sie in den Arbeitsalltag des Funkwerkteams integriert
waren. Sie produzierten Veranstaltungstipps, erstellten Musiklisten
und halfen bei der Gestaltung des RABATZ-Geburtstages im September
2004. In der Livesendung "Praktikantenstadl" stellten sie regelmäßig
ihre eigenen Beiträge vor. Als besonderes Projekt programmierten die
angehenden "Angewandten Informatiker" einen virtuellen Rundgang durch
das Sendestudio, in dem die Bedienung und Funktionsweise der einzelnen
Geräte erläutert werden. Diese Präsentation wird demnächst auf der
Internetseite www.tlm-funkwerk.de
zu sehen sein.
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Die Studenten fassten ihre Eindrücke
bei Funkwerk in einem Plakat zusammmen
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Bumper,
Stinger und gemachte Betten - Trailer-Workshop bei Radio Funkwerk
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Was macht ein Musikredakteur, wenn
er nach "In the getho" von Elvis Presley ein Lied von ACDC spielen
will?
Richtig: Er benutzt einen Trailer, einen Jingle oder eine ID, im Radiodeutsch
auch Verbindungselemente genannt. Da im Bürgerradio jeder Nutzer bekanntlich
sein eigener Programmdirektor, Musikredakteur und Moderator ist, muss
er auch für die Verbindungselemente selbst sorgen - so er welche benutzen
möchte.
Wie solche Elemente produziert werden, zeigte Radioprofi Reimar Kosack
in einem zweitägigen Workshop vom 26. bis 27. November 2004. Wichtigste
Erkenntnis: Das handwerkliche Geschick ist nur die Hälfte "der
Miete", denn ob ein Jingle oder Trailer beim Hörer ankommt,
fängt bei der Idee für den Text an.
Zunächst gab Reimar Kosack einige Erläuterung für alle Radio-Neulinge
über Art und Aufgabe von Verbindungselementen. So beinhaltet die "ID"
als kürzestes Element den Sendenamen und die Erkennungsmelodie, während
ein Trailer durchaus länger auf die Veranstaltung oder Sendung hinweist.
In den zwei Tagen produzierten die acht Teilnehmer des Workshops neben
einem Trailer für den "Radio-Funkwerk-Adventskalender", einen Hinweis
auf die Sendung "Praktikantenstadl" und unterschiedliche Versionen
von Jinglen. Es entstanden kleine Kunstwerke, bei denen sich das Zuhören
auch zwischen den Liedern durchaus lohnt. |
Lydia und Andrea beim Einsprechen |
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