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Europaprojekt |
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Kinder und Jugendliche aus fünf Ländern
machen gemeinsam Radio
Europa wächst - aber wächst es auch zusammen? Seit über einem Jahr
ist die Europäische Union um zehn Mitgliedsländer reicher und vereint
inzwischen 25 Staaten - vom Polarkreis bis zum Mittelmeer und vom
Atlantik bis zur Ägäis. Aber der europäische Prozess ist, wie die
jüngsten Abstimmungsergebnisse in Frankreich und den Niederlanden
zeigen, kein Selbstläufer. Seit einem Jahr gibt es bei Radio Funkwerk
einmal im Monat die Europastunde. Informationen für Erwachsene -
derweil Europas Zukunft noch zur Schule geht. Seit März läuft ein
Projekt mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen europäischen
Ländern, die gemeinsam eine Radiosendung zum Thema Europa gestalten
werden. Sie kommen ursprünglich aus Frankreich, der Türkei und den
GUS-Staaten. Sie wollen erzählen, wie sie in Deutschland leben und
wie sie ihre Sprache und ihre Kultur mit dem Leben in Deutschland
vereinen. Zu Wort sollen auch deutsche Kinder kommen, welche Berührungspunkte
sie mit Gleichaltrigen aus anderen europäischen Kulturen haben,
was sie über andere Länder wissen, wie sie mit Klassenkameraden
aus dem europäischen Ausland klar kommen. Das Projekt soll dazu
beitragen, das Wissen über andere Kulturen zu erweitern, dadurch
Verständnis für andere Lebensformen zu schaffen und Vorurteile zwischen
verschiedenen Kulturen abzubauen. Die Ergebnisse präsentieren die
Kinder und Jugendlichen in einer Sendung, die voraussichtlich Ende
Juni ausgestrahlt wird.
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Europa wächst zusammen |
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Radio Gewerkschaftstag
der GEW |
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Ereignisradio ist immer ein Experiment.
Die Redaktion der Sendung "Aus der Schule geplaudert"
hat es zum Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
(GEW) gewagt. Mit Unterstützung der Funkwerker konnten Richard Schaefer
und Andreas Stötzer vom 23. bis 27. April 2005 ein kleines
Studio in der Messehalle einrichten. Pro Tag galt es, zwei Stunden
Sendezeit zu füllen. Das war ganz schön viel, wie sich später
herausstellte. Wichtig war einerseits die technische Vorbereitung,
die die Funkwerktechniker ohne Panne meisterten. In Koordination
mit den Haustechnikern konnten sie einen Teil der Sendungen auch
über das Foyer der Messehalle ausstrahlen. Die Informationen kamen
so direkt an die Delegierten. "Inhaltlich hatten wir uns für
jeden Tag gut vorbereitet, glaubten wir jedenfalls. Gleich am ersten
Tag legten wir ein Tempo vor, dass wir nach einer knappen Stunde
fast alle Beiträge schon gesendet hatten. Da mussten wir uns etwas
einfallen lassen für die zweite Stunde und wir fanden Lösungen.
Wir führten Interviews, schnitten Beiträge, holten Gesprächspartner
in die Sendung. Es war ganz schön stressig, aber wir haben auch
viel gelernt", so Richard Schaefer rückblickend auf den
Gewerkschaftstag. Natürlich erzeugt so ein Ereignisfunk auch eine
gewisse Aufmerksamkeit und weckt Neugier. Viele Fragen hatten die
Moderatoren ihren Gewerkschaftern zu beantworten: Warum macht ihr
das? Wer hilft euch? bis hin zu der Überlegung: Das könnten wir
zu Hause auch machen!
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das Radioteam der GEW im mobilen Studio |
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Ausgestiegen |
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Ein ehemaliger Neonazi berichtet
Der ehemalige Neonazi Matthias Adrian berichtete am 10. März 2005
auf Radio Funkwerk über seine Arbeit bei der Aussteigerinitiative
EXIT. Das Interview führte Reinhard Hucke, Nutzer des Offenen Kanals
und freier Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen, bei
der Matthias Adrian zuvor an einer Podiumsdiskussion teilnahm. Das
Interview machte vor allem deutlich, dass der Lebenslauf von Matthias
Adrian gespalten ist: In seinem alten Leben glaubte er an rechtsextreme
Parolen und Weltbilder, war aktives Mitglied der Jungen Nationaldemokraten,
der Jugendorganisation der NPD. Heute engagiert sich Adrian gegen
Rechtsextremismus: Er betreibt ausstiegsorientierte Jugendarbeit
bei der Aussteigerinitiative EXIT. Die rechtsextreme Weltanschauung
ist sein Lebensthema geblieben. Seine Arbeit sieht er als Wiedergutmachung
- an der Gesellschaft und an sich selbst.
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Austeiger Matthias Adrian |
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