"air-eignis" - Projekte und Veranstaltungen  

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Litauische Journalisten erleben Politkrimi in Deutschland

Wir entdecken Europa: europäische Partnerschaft Thüringen-Litauen

Mit dem Ziel, ein Stück Europa zu entdecken und dabei Thüringen kennen zulernen, waren, vom 13. bis 20. September zehn litauische Journalisten auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung in Erfurt unterwegs. Und in bewährter Tradition wurde die Woche mit einer Livesendung bei Radio Funkwerk beendet. In dieser berichteten sie von ihren Begegnungen mit Vertretern der Thüringer Wirtschaft, den Besuchen in Weimar oder Eisenach und der hiesigen Küche. Natürlich zogen sie auch einen Vergleich zu Litauen und stellten ihr Heimatland vor. Besonders gespannt verfolgten die Gäste aus Ost-Europa die Bundestagswahl; in Gesprächen mit Politikern des Thüringer Landtages erhielten Sie einen Einblick in den Wahlkampf und nach Auszählung der Stimmen am 18. September waren sie Gäste auf verschiedenen Wahlparties und konnten sich an den Spekulationen über Zukunft Deutschlands beteiligen.




 

::: Radio ist ein schnelles Medium
Berichterstattung vom 10. Thüringer Mediensymposium

Kinder.Medien@Thüringen - Multimediale Zukunft für Kindermedien - diesem Thema widmete sich in diesem Jahr das Thüringer Mediensymposium. Radio Funkwerk war gleich mit zwei Teams vor Ort, um vom Geschehen zu berichten. Neben den fünf Praktikanten von Radio Funkwerk waren auch Kinder von RABATZ unterwegs. Schließlich war das ja auch ihr Thema. Sie interviewten Dr. Helga Theunert vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Sie war Teilnehmerin eines Podiums über Jugendschutzprogramme und Filtersoftware als ein Schutzmechanismus im Internet. Die Zukunft digitaler Unterhaltungsmedien sowie die Bedingungen für Filmemacher in Thüringen bildeten einen zweiten Schwerpunkt der Berichterstattung. Unter realen Produktionsbedingungen hieß es für die Funkwerk-Praktikanten, die Beiträge termingerecht fertig zu stellen, um sie im Praktikantenstadl senden zu können.



Fast wie in der Uni: Erst zuhören, dann einen Radiobeitrag produzieren - vor dieser Aufgabe standen die Funkwerk-Praktikanten beim 10. Thüringer Mediensymposium.

 

::: RAFUNKEL 2005
Das rollende Radiocamp in Witzleben

Das rollende Radiocamp RAFUNKEL besuchte in diesem Sommer die 740-Seelen-Gemeinde Witzleben bei Arnstadt. Auch diesmal fanden die jungen Radiomacher "Asyl" in den Räumen der dortigen Kirchengemeinde bei Pastorin Sylvia Behm. 18 Kinder aus Witzleben und Umgebung lernten in einer Ferienwoche, wie eine Radiosendung entsteht. Unter Anleitung der Medienpädagogen, die die gesamte Radiotechnik mitgebracht hatten, führten sie Interviews mit den Fußballspielern aus Witzleben, befragten Passanten zum Thema Wetter, bereiteten nicht ganz ernst gemeinte Nachrichten vor und gestalteten ein gruseliges Hörspiel, das sie sich selbst ausgedacht hatten. Bei einem großen Abschlussfest mit Würstchen und selbst gemachten Salaten wurde die 40-minütige Sendung bei Radio Funkwerk übertragen. Viele Eltern waren überrascht, zu welchen Radioprofis sich ihre Kinder in nur einer Woche entwickelt hatten. Festgehalten hatte die Ereignisse dieser Woche Funkwerk-Azubi Sebastian Krüger auf Video. Sein Film ließ zum Abschluss noch einmal Erinnerungen an die lustige und erlebnisreiche Woche auferstehen.



Zu einem guten Hörspiel gehören natürlich auch Geräusche. Und die müssen nicht unbedingt von CD kommen. Vielmehr können sie auch selbst produziert werden. Auch das lernten die Kinder beim Rollenden Radiocamp Rafunkel dieses Jahr in Witzleben.



::: Freien Ausbildungsplätzen auf der Spur
Live von der Thüringer Ausbildungsbörse

Sechs Jugendliche vom medienpädagogischen Projekt RABATZ haben im Juli live von der 8. Thüringer Ausbildungsbörse berichtet. Schon im Vorfeld informierten sich die Schüler über die Ziele der Börse, interviewten den 1. Vorsitzenden des Vereins Thüringer Ausbildungsbörse Bernd Eckert und den Staatssekretär Dr. Jürgen Aretz. Dabei erfuhren sie, dass die Mitarbeiter der Ausbildungsbörse in diesem Jahr 1800 zusätzliche Ausbildungsplätze akquiriert haben. Ein Jugendlicher schilderte in einem Interview sehr eindrücklich von seinen Schwierigkeiten, nach dem Realschulabschluss eine Ausbildungsstelle zu bekommen. Während der Ausbildungsbörse waren die drei Schüler Martin, Dascha und Julia als Reporter vor Ort, die per Telefonschaltung live berichteten und mit Besuchern und Veranstaltern gesprochen. Eine sehr informative Sendung für alle, die nicht den Weg zur Messe angetreten hatten und zu Hause geblieben waren.



Dascha beim Interview mit einer Besucherin der Thüringer Ausbildungsbörse.
 

::: Wolken aus Baumwolle
Europa bei RABATZ

Auch Europa wächst zusammen, nicht nur durch administrative Beschlüsse, sondern durch vielfältige Begegnungen im Alltag. Dieses Miteinander wurde in einer Radiosendung mit Kindern aus verschiedenen Ländern dokumentiert. Die Funkwerk-Hörer wurden auf Französisch, Türkisch, Deutsch, Russisch und Bulgarisch begrüßt. In einer Stunde erzählten die Kinder aus ihrer Heimat und stellten landestypische Musik und Speisen vor. Wie unkompliziert die Kinder mit anderen Nationalitäten klar kommen, zeigte sich während der Arbeit an der Radiosendung. Ein Mädchen aus der Türkei zeigte spontan zur türkischen Musik einen landestypischen Tanz - und alle tanzten mit. Dass man auch gemeinsam feiern konnte, bewiesen die Kinder beim gemeinsamen Abschlussfest. Bei Popcorn und Keksen lauschten sie stolz ihrer fertigen Sendung.


Erfurter Kinder aus sieben Ländern
 

::: Funkwerk-Tour 2005

Kraft in der Stimme haben die Funkwerker ja ausreichend. Wie es jedoch mit ihrem Durchhaltevermögen auf dem Zweirad aussieht, bewiesen sie am 12. August. Start: Funkwerk, Ziel: Brauhaus Arnstadt. So schnell wie sie die Fader schieben, radelten sie entlang der Gera und erreichten pünktlich zum Mittag den Stammtisch. Danach noch kurz aufgetankt und ein bis zwei Kugeln Eis hinterher, ging es mit der Sonne im Nacken zurück zum Sender.


Zwar hatte das Funkwerk-Team am folgenden Tag Muskelkater, aber nächstes Jahr stehen sie auf jeden Fall wieder am Start.