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"air-eignis"
- Projekte und Veranstaltungen |
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Girlsday
Ein Praktikum für einen Tag
Ein Praktikum für einen Tag: Raus aus der Schule und rein
in die Arbeitswelt. Zur bundesweiten Aktion "Girls`Day
- Mädchenzukunftstag" am 27. April lud auch das Radio
Funkwerkteam wieder die junge Frauengeneration in die
Studios ein. Die Mädchen durften sich einen Tag lang in
der Rolle eines Radiomachers ausprobieren. Das Thema für
die Sendung lag an so einem Datum ja geradezu auf der
Hand: Wie steht es mit der Chancengleichheit in Deutschland?
Mit einer Straßenumfrage, wer denn die Hausarbeit in Erfurter
Familien erledige, tastete sich eine Teilnehmergruppe
an ihren Untersuchungsgegenstand heran. Andere setzten
sich mit der Frage auseinander, warum Mädchen meist sogar
bessere Schulabschlüsse vorzuweisen haben als ihre männliche
Kollegen, dann aber in den "Führungsetagen" kaum mehr
vertreten sind. Nun, selbst die interviewte Expertin,
eine Soziologieprofessorin, konnte darauf auch keine einfache
geschweige denn abschließende Antwort geben. Zumindest
das Computerschnittsystem, die Aufnahmegeräte und das
Mischpult stellten für die Girls des Jahres 2006 keine
großen Hürden dar. Nach einer kurzen Schulung klappte
das ganz gut. Am Ende des Tages präsentierten die Mädchen
ihre Ergebnisse in einer Livesendung. |
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Die Girls im Studio
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Medien zwischen Information
und Manipulation
Ein Workshop für Teilnehmer des KEK-Projektes
Vor der Manipulation kam die Reflexion. Wann, wie oft
und wie so nutze ich eigentlich Medien. Die Workshopteilnehmer
stellten in dieser Phase ihre Medienhelden vor und diskutierten
u.a. die Frage, ob das Image eines Prominenten tatsächlich
dessen Persönlichkeit entspricht oder nur eine PR-Strategie
mit wenig Wahrheitsgehalt ist (Trägt die Volkssängerin
Stefanie Hertel auch privat gerne Dirndl?). Danach legten
sie selbst Hand an, mit Computer und Maus wurde manipuliert.
Eine zuvor durchgeführte Umfrage zum Thema Vogelgrippe
zeigte deutlich, dass die Mehrzahl der Befragten eigentlich
keine Angst vor dem Virus hat. Mit nur wenigen Mausklicks
veränderten die Teilnehmer die Umfrage: Sie suchten sich
nur die besorgten Antworten heraus und unterlegten die
Umfrage mit einer schweren, dramatischen Musik. So konnte
der Eindruck entstehen, dass der Großteil der Befragten
in großer Furcht vor der Vogelgrippe lebt. Um viele Erfahrungen
reicher und mit einem sehr viel kritischeren Blick auf
die eigene Mediennutzung und die Berichterstattung in
TV, Radio und Zeitungen verließen die Teilnehmer des KEK-Projektes
am 10. April Radio Funkwerk. KEK ist übrigens ein Modellprojekt
zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zur Stärkung
der Zivilgesellschaft des Bundesministeriums für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend und der Bundesvereinigung
kulturelle Jugendhilfe. |
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Eine medienpädagogische Methode - die Heldenwäscheleine
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Spirit of Sport
Turnschuhe sind mitzubringen
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 im eigenen Land - das
darf an den Funkwerkern nicht spurlos vorübergehen. Mit
dem Workshop"Spirit of Sport" am 1. und 2. April 2006
sollten deshalb Grundlagen der Sportberichterstattung
vermittelt werden - die man auch außerhalb eines solch
großen Sportereignisses nutzte kann. Mit Peter Schwarz
konnte ein versierter Radiojournalist gefunden werden,
der auch über einschlägige Erfahrungen im Bürgerfunk verfügt.
Beispielsweise brachte er als Radioprofi in Nordrheinwestfalen
80 Sportarten aus Sicht der Kinder ins Radio.
Wer glaubte, tiefe Einblicke in eine Sportart haben zu
müssen, um über sie berichten zu können, der wurde eines
Besseren belehrt. Getreu dem Workshopmotto "Turnschuhe
sind mit zubringen" erlernten die Kursteilnehmer in der
Turnhalle des Christophorus Werkes Erfurt eine bis dato
allen fremde Sportart: "Hallenhockey". Es wurde aber nicht
nur gespielt, geschlagen und Tore geschossen, sondern
auch gleichzeitig überlegt, wie man darüber berichten
kann. Und siehe da: Auch ohne Hockeyprofi zu sein, konnten
alle Funkwerker eine kurzweilige Reportage "erfinden".
Zusammen mit diesen simulierten Berichten entstand am
zweiten Workshoptag eine fingierte Livesendung.
Die wichtigste Erkenntniss des Seminars: Die neu erlernte
methodische Herangehensweise ist für alle anderen Sportereignisse
übertragbar - auch wenn die Fußball-WM 2006 längst Geschichte
ist. |
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Mit Mikrofon und Turnschuhen |
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Ist Wassersparen schon Rebellion?
Bildungstag für junge Leute
Die in den 80er geborenen jungen Leute haben schon eine
Menge erlebt: Zwei gesellschaftliche Systeme, drei Währungen,
die Welt vor und nach dem 11. September, Pisaschock, die
erste Frau als Bundeskanzlerin und demnächst vielleicht
auch Deutschland als Fußballweltmeister. Was bedeutet
es also heute jung zu sein? In was für einer Gesellschaft
leben wir? Und was zeichnet unsere junge Generation überhaupt
aus? Alles Fragen, die es am 30. März für die Teilnehmer
am Thüringenjahr Kultur zu beantworten galt. Da nämlich
waren sie im Rahmen ihres Bildungstages zu Gast bei Radio
Funkwerk. Sie schrieben Moderationen, befragten die Erfurter
Passanten nach ihrem Bild von der jungen Generation und
führten heiße Diskussionen über ihre eigenen Vorstellungen
von Familie und Karrierechancen. Nur eine Sache blieb
irgendwie ungelöst, wie rebelliert man heute? Waren frühere
Generationen nicht irgendwie lauter und fordernder? Heißt
das neue Konzept vielleicht Wohnzimmerrebellion - also
Aufstand, ohne auf die Straße zu gehen? Reicht es, das
Papier beidseitig zu beschreiben, immer schön das Licht
auszuknipsen und beim Zähneputzen brav das Wasser abzustellen,
um die Welt zu verändern? Als Experten in eigener Sache
saßen die Jungs und Mädels am Ende des Bildungstages im
Studio und gestalteten gemeinsam mit den Freiwilligen
von Radio Funkwerk die Sendung "Unsere Generation". Ihr
Fazit: Radio macht viel Spaß, aber auch viel Arbeit. |
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Teilnehmer am Bildungstag
"Unsere Generation" |
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Es ist nicht alles AGGRO in
Deutschland
Fortbildung für Musikredakteure
Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut. Trotzdem ist nicht
alles erlaubt. Die Menschenwürde verletzende oder zum
Rassenhass aufrufende Äußerungen können strafrechtlich
verfolgt werden. Und nicht jeder Titel kann aus Jugendschutzgründen
zu jeder Zeit gesendet werden. Mit solchen Fragen beschäftigte
sich im Februar ein von der TLM angebotener Workshop für
Mitarbeiter der Thüringer Bürgersender "Alles AGGRO oder
Was?" Der Workshopleiter Gerd Manzke, Jugendschutzbeauftragter
und Prüfer bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende
Schriften (BPjM, Herausgeber des "INDEX"), unterrichtete
die Teilnehmer über altbekannte Tendenzen und andere,
völlig neue Stilrichtungen aus Provokation, Jugendkultur
und Lebensart. Im Gegensatz zur rechten Szene, die ihre
Botschaften immer mehr zwischen den Zeilen zu verstecken
weiß und eher unauffällig die Rückkehr zu vergangenen
Werten proklamiert, wird in manchen Labels des deutschsprachigen
Hip Hop offen provoziert. Frauen werden mitunter zu "Bitches",
Gewaltanwendung (gegen Mitmenschen oder Sachwerte) zur
Normalität. Man(n) nimmt sich was Man(n) will. Das HipHop-Label
"AGGRO Berlin" hat in der jüngsten Vergangenheit die Aufmerksamkeit
der Medien, aber auch der Sittenwächter und Jugendschützer
auf sich gezogen. Anhand von Beispielen sollten die Workshopteilnehmer
selbst erarbeiten, ob die Titel dazu geeignet waren, Jugendliche
in ihrer Entwicklung zu beeinträchtigen oder gar zu gefährden.
Doch was ist eigentlich der Index? Sind indizierte Titel
verboten? Und ist eine Indizierung nicht vielleicht auch
ein super Verkaufsargument |
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http://www.apfelfront.de
Die "Front Deutscher Äpfel" setzt
auf Parodie gegen Neonazis
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