"air-eignis" - Projekte und Veranstaltungen  
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Wörter juggeln und Beats dubbeln
DJ´n und MC´n - Workshop mit MC Candel und DJ Gran Roihal

Wer bei dieser Überschrift nur Bahnhof versteht, war beim 1. DJ- und Rap-Workshop bei Radio Funkwerk genau richtig. Denn seit die "Fantastischen Vier" mit "Die da" 1992 die Charts stürmten, ist Hip Hop aus der deutschen Radiolandschaft nicht mehr wegzudenken. Inzwischen ist der Sprechgesang mit den fetten Beats auch eine Sprache der Jugend geworden.

Doch wie wird richtig gerappt? Grund genug für Radio Funkwerk, Interessierten den Sprechgesang bei einem Hip-Hop-Workshop näher zu vermitteln. Mit Christopher Gieb alias DJ Gran Roihal und Andrè Ksionek - besser bekannt als MC Candel - verpflichteten wir zwei Referenten aus der Praxis, die in der Szene bekannt sind.

Zunächst begannen die beiden ihren "Aufklärungsunterricht" in Sachen Hip Hop mit einer geschichtlichen Einführung. Und da erfuhren die Teilnehmer, dass Hip Hop aus Amerika stammt und ursprünglich gewaltfrei Probleme lösen sollte.

Mit Bildern, Musik und Videos verdeutlichten sie anschaulich, was Begriffe wie "Oldschool" oder "Gangsta Rap" bedeuten. Und die Teilnehmer erfuhren, dass Hip Hop aus vier Elementen besteht: Rap (Sprechgesang), DJ-ing (Platten drehen), Breakdance (ausgefallene Tanzart) und Graffiti (Bereichsmarkierung durch Straßenkunst).

Dann ging's ans Praktische. Die einen beschäftigten sich mit dem Dichten von Rap-Texten, die anderen mit dem DJ-ing, also dem Plattendrehen. Dann wurde gewechselt. Zum Schluss musste jeder sowohl einen eigenen Text dichten und präsentieren (rappen), als auch einen Quickmix an den Plattenspielern vorführen. Zur Steigerung der Motivation erhielten die Besten Freikarten für ein Hip-Hop-Event.

 


MC Candel und DJ Gran Roihal zeigen wie's geht

 

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Mut, selbst was zu machen
Bericht vom Thüringer Mediensymposium 2006

Anfang Oktober zog es Medienmacher aus ganz Deutschland nach Erfurt, um über das Thema "Kinder-Medien und Thüringen - Mut für Macher" zu diskutieren. Eine Jugendredaktion von Radio Funkwerk mischte sich unter das Fachpublikum, lauschte den Referenten und den zahlreichen Gesprächsrunden. In einem Vortrag zur crossmedialen Entwicklung bei Kindermedien erfuhren die jungen Radiomacher, dass die bekannten Geschichten der "Biene Maja" auf einem 1921 erschienenen Buch basieren und es fünf Jahre dauerte, bis die Vorlage für die Quizshow "Wer wird Millionär?" soweit umgesetzt war, um sie im Fernsehen zu senden.

Für die Jugendlichen waren die Besuche des Thüringer Mediensymposiums spannende Tage, an denen sie Einblicke in die Welt der Medien bekamen; Fachleute wie den Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt Dr. Henle oder die Journalistin und Produzentin Birgit Lechtermann interviewten. Entstanden ist eine informative Radiosendung, die am 18. Oktober bei Radio Funkwerk ausgestrahlt wurde.

 


Alle Infos zur Veranstaltung unter
www.mediensymposium.de



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Die Puppen tanzen lassen
Rasende Reporter auf der SYNERGURA 2006

Zum siebten Mal war Erfurt Gastgeber des Internationalen Puppentheaterfestivals SYNERGURA - eine Jugendredaktion von Radio Funkwerk war hautnah dabei.

Die Schülerinnen hatten vor ihrem Reporter-Einsatz bei der SYNERGURA noch keine Erfahrungen mit dem Radiomachen gesammelt. So lernten sie in Redaktionstreffen zur Vorbereitung auf das Festival, wie man eine Theaterkritik schreibt, Interviews führt, Umfragen produziert, im Tonstudio schneidet und moderiert. Während der SYNERGURA vom 12. - 16. Juli begaben sich die frisch gebackenen Redakteurinnen dann bestens gewappnet in die Theaterwelt, um Künstlern, Technikern, Veranstaltern und dem Publikum auf den Zahn zu fühlen.

Ganze zwei Jahre dauern die Vorbereitungen für die SYNERGURA, erzählte Bernd Weißig, der Künstlerische Leiter des Festivals in einem Interview und erklärte weiter, die Wortschöpfung SYNERGURA sei eine Zusammensetzung aus den Worten Synergie und Figur. Tristan Vogt, Puppenspieler aus Nürnberg, der mit dem sehr lustigen und von den Zuschauern sehr gefeierten Puppentheaterstück "Macbeth für Anfänger" im Gepäck nach Erfurt gereist war verriet den Reporterinnen: "Ich habe alle Rollen selbst gespielt und monatelang geübt, mir die Kasperlepuppen schnell und reibungslos mit einer Hand überzustreifen und auch wieder auszuziehen." Von französischen Darstellern erfuhren die Schülerinnen, dass das einheimische und das Deutsche Publikum an den gleichen Stellen des Stückes lachen.

In einer täglichen Live-Sendung auf Radio Funkwerk berichtete Pressesprecherin Ingeborg Wolf täglich Aktuelles von der Synergura. Die Jugendlichen waren ihre Studiogäste, sprachen über ihre Erfahrungen, die sie während des Festivals als Reporterinnen gesammelt hatten und brachten ihre Beiträge ein.

Nach fünf interessanten, intensiven und abwechslungsreichen Synergura-Tagen als Redakteurinnen haben die Schülerinnen eine große Bandbreite des Radiomachens kennen gelernt und sich ihre Sommerferien redlich verdient.

 

Mehr als nur Kaspar und Krokodil
 

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Wie war das bei Ihrem ersten Kuss?
Das rollende Radiocamp in Nohra

Könnt Ihr nicht zu uns kommen, kommen wir zu euch, so das Motto von RAFUNKEL, dem rollenden Radiocamp.

In diesem Jahr setzten Radio Funkwerk und die TLM-Medienwerkstatt die mittlerweile sechsjährige Tradition fort, mit Technik und Know-how beladen ein Dorf in Thüringen zu besuchen, um eine Woche lang mit Kindern und Jugendlichen vor Ort Radio zu machen. In diesen Sommerferien wurden die Zelte in Nohra aufgeschlagen und das Gemeindezentrum mit dem klangvollen Namen "Arche Nohra" in ein Tonstudio verwandelt.

In der Radiowoche war kein Bewohner in Nohra vor den Fragen der jungen Radiomacher sicher. Wenn sich gerade kein Passant auf der Straße aufhielt, gingen sie schon mal bei der Friseurin oder Bäckereiverkäuferin nachfragen oder klingelten an einer Haustür, um von dem ahnungslos Öffnenden zu erfahren, wie der Kontakt zu seiner ersten Liebe zustande kam und wo er seine große Liebe zum ersten Mal geküsst hat… Klar, dass bei den Antworten der eine oder andere Befragte sichtbar errötete. Die Hörspielgruppe dachte sich indessen eine spannende Geschichte aus, sprach die Texte ein und suchte nach gruseligen Geräuschen sowie schauriger Musik, um beim Hörer ein Gänsehautgefühl entstehen zu lassen.

Die von den Kindern selbst produzierte Magazinsendung und das Hörspiel wurden bei Radio Funkwerk gesendet und beim Abschlussfest mit Eltern, Freunden und Verwandten angehört.

 

Kleine Reporter ganz GROSS
 

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FIFA, Schiris und Helden
WM-Report bei Funkwerk

Funkwerk am Ball war nur eine der Überschriften, die während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die Startseite der Radio-Funkwerk-Homepage zierte. Volle vier Wochen konnten die Hörer im WM-Report punkt 13.30 Uhr die aktuellsten Fußballnachrichten, Kochrezepte für die Halbzeitpause, Spielerbetrachtungen aus Sicht der Frau und sogar physikalische Fußballweisheiten erfahren. Insgesamt wurden über 120 Beiträge erstellt und ausgestrahlt. Nicht zuletzt natürlich auch die Stimmungsberichte und Umfragen, die während oder direkt nach dem gemeinsamen public viewing bei Radio Funkwerk entstanden. Es bleibt wohl ungeklärt, ob die damalige Hitzeperiode wirklich nur ein sommerliches Hoch oder vielleicht doch die Masse an Fußballemotionen, Grillparties und zu fest gedrückter Daumen war…

 

Es war was los im Revier...