"air-eignis" - Projekte und Veranstaltungen  

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Besucherrekord bei Rafunkel 2007
Eine Woche Radio- und Spielspaß im Kirchgarten von Magdala

32 Kinder haben sich dieses Jahr für das rollende Radiocamp Rafunkel in Magdala angemeldet – so viele wie nie zuvor. Der große Zuspruch war einerseits dem engagierten Pfarrer Martin Krautwurst zu verdanken und andererseits dem Kirchgarten, der sich als wahres Kinder- Spiel-Paradies entpuppte.

Aber auch die mobile Radiotechnik der TLM-Medienwerkstatt und von Radio Funkwerk waren nicht ohne Reiz. Denn wann hat man schon einmal die Gelegenheit, selbst ein Hörspiel zu produzieren oder eine Magazinsendung zu gestalten?

Und so gingen die Magdalaer Radioneulinge zuallererst der dringenden Frage nach, was denn zur Wendezeit tatsächlich zur Schließung des einstigen Freibades geführt hatte. Andere beschäftigten sich mit der Namensgebung des Ortes, inklusive des Rätsels, warum Magdala eigentlich so oft unbenannt worden war. Die Hörspielgruppe hatte in diesem Jahr erstaunlich intensive Kontakte zu Außerirdischen. „Geburtstag einmal anders“ war der Titel, was soviel meinte, wie dass die Überraschungen diesmal aus dem All kamen.

Zum Abschlussfest hatten nicht nur die Magazinsendung und das Hörspiel, sondern auch der Rafunkel-Film Premiere. Kinder, Eltern und der Pfarrer hätten Rafunkel auch gern 2008 wieder in Magdala begrüßt. Doch das Radiocamp zieht weiter, damit auch andere Kinder Radioluft schnuppern können. Wohin? Das steht noch nicht fest.

 

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Spiel und Spaß in großer Runde,

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gemeinsame Arbeit und


die Abschlussfeier mit Eltern und Freunden.
 


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Einen Titel von Rammstein bitte

Kinder aus Tschernobyl besuchen den Bürgersender

Im Juli und August waren die 20 Kinder aus Weißrussland Gäste des Vereins Kinderhilfe Tschernobyl Erfurt 2004 e.V. Ihre Heimatstädte Rogatchev und Narowlja liegen etwa 30 km von dem Unglücksort Tschernobyl entfernt.

Als 1986 der Kernreaktor dort explodierte wurden große Mengen radioaktiven Materials in die Luft geschleudert und verteilten sich über ganz Europa. Am stärksten betroffen waren allerdings die Regionen nordöstlich von Tschernobyl.

Vier Wochen in Thüringen bedeutet für die Kinder aus Weißrussland, vier Wochen saubere Luft, unbelastete Nahrungsmittel und natürlich jeder Menge Ferienspaß.

Am 27. Juli stand Radio auf dem Ferienprogramm. Zu Besuch bei Radio Funkwerk konnten die Kinder selbst Radio machen und sich Musikwünsche erfüllen. Übrigens kannten sich die Kids unglaublich gut in der Musikszene aus. Immer wieder gewünscht: Die deutsche Gruppe Rammstein. Und sie waren Gäste in der Sendung Radio Akzent.

Eine knappe Woche später saßen Heike Räder, Vorstandsmitglied des Vereins und Karin Sievert, eine Gastmutter, im Studio. Die Hörer erfuhren von den aufwändigen Vorbereitungen und dem ehrenamtlichen Engagement bei der Durchführung dieser jährlich stattfindenden Aktion.

 

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Kinder aus Tschernobyl mit ihren Betreuern
kurz vor ihrem Radioauftritt.




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Fuck You, wenn wir aufstehen
Die Tatfunk-Projekte 2007

365 Tage Zeit, ein Mediencoach, ein eigenes Budget und ein Ziel: Die Produktion einer einstündigen Radiosendung. Diese Aufgabe stand vor einem Jahr vor Schülern der Klasse 11 S 3 der Integrierten Gesamtschule und einer 9. Klasse der Regelschule Straußfurt. Tatfunk nennt sich dieses Projekt, das von der Kühnheim-Stiftung finanziert wird.

Nach einem Jahr gingen jetzt die Sendungen der beiden Klassen über den Äther. Die Erfurter Schüler nannten ihre Sendung: Fuck You, wenn wir aufstehen. Sie beschäftigten sich darin u.a. mit Rassismus im Sport, den Schwierigkeiten der Berufswahl, mit Kindern, die ohne Eltern aufwachsen sowie den Vorurteilen gegen den Islam.

Die Jugendlichen aus Sömmerda gingen der Frage nach „Aus Spaß wird Job – wie Freizeitbeschäftigung die Berufswahl beeinflusst“. Die Ergebnisse werden später noch einmal extra von der Kühnheimstiftung bewertet und die besten Sendungen ausgezeichnet.

Im Vordergrund stand aber der Weg zum Ziel: Unternehmerisches Denken und eigenverantwortliche Organisation und Planung waren gefragt, erläuterte Anke Schmidt-Krasska, die als Mediencoach beide Projekte radiojournalistisch betreute.

 
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Einführung in den Umgang mit Reportagegeräten.