"air-kennen" - Who Is Who? bei Funkwerk  

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Klar, Rabatz wird weiter gemacht
Die neue Medienpädagogin Marie-Kristin Heß

Mein Name ist Marie-Kristin Heß und ich bin seit dem 15. August die „Neue“ bei Radio Funkwerk. Zukünftig werde ich als Medienpädagogin die Kinder und Jugendlichen bei RABATZ betreuen. Zu meinen ersten Aufgaben gehört übrigens, diesen Text zu schreiben, um mich erst einmal vorzustellen. Das ist gar nicht so einfach. Also, wo fange ich an…

Ursprünglich komme ich aus Gotha, also gleich hier um die Ecke. In Jena habe ich an der Friedrich-Schiller-Universität Germanistik und Erziehungswissenschaften studiert. Seit nunmehr drei Jahren arbeite ich als Medienpädagogin mit kleinen und großen Menschen zusammen. Jedes neue Projekt ist eine Entdeckungsreise in die Ideen- und Gedankenwelt von Kindern und Jugendlichen.

Denn das ist für mich das eigentlich Besondere an meiner Arbeit: Die Kinder kommen selbst zu Wort, reden über ihre Themen. Was wissen die Großen schon davon, was Kinder wirklich interessiert?

Neben dem Spaß, der natürlich an erster Stelle stehen soll, lernen die Kids Verantwortung zu übernehmen und sie erfahren, was es heißt, stolz zu sein auf das eigene Produkt. Auch kleinere Misserfolge - wenn beispielsweise eine Aufnahme nicht gelingt - müssen gemeistert werden, denn aus Fehlern lernt man schließlich.

Es gibt keine Noten, einzig das Gesamtergebnis zählt und zu dem trägt jeder Einzelne bei: als Redakteur, Sprecher oder Techniker. Oft werden hier verborgene Talente entdeckt.

Die Anerkennung aller Anstrengungen und eine, durchaus auch kritische, Auswertung der gemeinsamen Arbeit, ist für mich das Kernstück medienpädagogischer Projekte.

Die Sendungen von RABATZ können Freunde, Verwandte und Interessierte im Lokalradio hören, angemessen honorieren - und sich schließlich ihre eigenen Gedanken machen…

 

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Marie-Kristin Heß, die neue
Medienpädagogin bei RABATZ in Erfurt
 


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Hörsaal gegen Studio getauscht
Sechs Studenten schnuppern bei Funkwerk Radioluft

Wenn Schnittplätze bei Funkwerk zur Zeit rar sind, dann liegt das an den sechs neuen Praktikanten. Anika, Anne, Mara, Nicole, Patrick und Sylvia haben pünktlich zu den Semesterferien den Hörsaal gegen die Radiostudios getauscht.

Mara und Patrick, beide 22 Jahre jung, sind Kommilitonen der Medientechnologie an der TU Ilmenau. Sie beginnen im Winter ihr Hauptstudium und interessieren sich vor allem für die technische Seite beim Radio.

Nicole (18) beginnt erst in diesem Jahr ihr Studium an der TU Ilmenau im Fach Angewandte Medienwissenschaften. Als Vorbereitung dazu schnuppert sie schon mal ins Medium „Radio“ hinein und ist vor allem im redaktionellen Bereich tätig.

Sylvia (26) übernimmt den erziehungswissenschaftlichen Part in dem Team. Teil des Studiums ist die Medienwissenschaft an der Friedrich -Schiller -Universität in Jena.

Anika (19) verbindet das Praktikum gleichzeitig mit einem Besuch ihrer Familie: Sie die Einzige ist, die nicht in Thüringen studiert. An der TU Chemnitz hat sie vor einem Jahr den Studiengang Medienkommunikation begonnen.

Ganz aus der Reihe tanzt Anne (19). Sie studiert Staats- und Religionswissenschaften an der Universität Erfurt und interessiert sich in erster Linie für die redaktionelle Arbeit bei Radio Funkwerk.

Nach einer Woche „Eingewöhnung“ haben die sechs bereits die ersten Veranstaltungstipps recherchiert, O-Töne geschnitten und produziert. Zurzeit arbeiten alle an ihrem ersten eigenen Beitrag zu einem Thema ihrer Wahl. Zu hören sind die sechs im Praktikantenstadl, der je nach Produktionsfortschritt am Freitag live ausgestrahlt wird.

 


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So ruhig sind unsere Sommerpraktikanten nur selten,



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denn die Schnittplätze sind heiß begehrt.

 


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Bounce. Die Show!

Hip-Hop ist mehr als Musik

Seit Mai dieses Jahres ist „Bounce. Die Show!“ jeden Freitag 17 Uhr auf Sendung. Bei „Bounce“ geht es um Hip-Hop.

Hip-Hop ist eine kulturelle Bewegung, die ihre Ursprünge in den afroamerikanischen Ghettos von New York City in den 1970er-Jahre hat und sich mittlerweile zu einer weltweiten Subkultur der Jugend entwickelt hat. Hip-Hop versteht sich als Street Culture, als Kultur, die in einem erheblichen Maß auf der Straße gelebt wird. Die ursprünglichen Bestandteile - die sogenannten vier Elemente der Hip-Hop-Kultur - sind Rap, DJing, Breakdance und Graffiti.

Darüber hinaus hat sich in der Hip-Hop-Szene ein eigener Jargon entwickelt. Die Hip-Hop-Kultur wird oft als gewaltverherrlichend und sexistisch kritisiert. Das Bild von Hip-Hop in der Öffentlichkeit ist verzerrt. Um das wieder ein wenig zurechtzurücken, sitzt Benno Funke am Mikro und feuert gegen Gewalt und Scheuklappen und für Liebe und Leidenschaft. Musik erzeugt Emotionen - Musik ist Kunst - Musik ist Leben. Immer neu - immer anders.

 

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Für Benno Funke ist HIP-HOP ein Lebensgefühl.
 


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Kamera gegen Mikrofon getauscht

Azubitausch zwischen Fernseh-OK und Radio-OK

Für eine Woche hat Maria Kretschmann, Auszubildende im 3. Lehrjahr im OK Gera, die Kamera gegen Mikro und Audio-Mischpult getauscht. Denn als angehende Mediengestalterin für Bild und Ton muss sie beide Sparten beherrschen. Radio findet Marie sehr interessant. „Und naturgemäß wird dieses Medium bei einem Offenen Kanal für Fernsehen nicht so speziell behandelt.“ Deshalb kam die praktische Woche in Erfurt gerade recht, um wichtige Erfahrungen für die bevorstehende praktische Prüfung zu sammeln.

In der Woche bei Funkwerk standen die Produktion von Veranstaltungstipps sowie eines Jingles an. Vorher gab es einen letzten akustischen Feinschliff beim Sprechtraining mit OK-Leiterin Sylvia Gawehn. Um die Stimme nach vorne zu holen, kam der legendäre Korken zum Einsatz. Dann war der Stimmsitz zwar vorn, aber immer noch zu weit oben. Eine weitere Übung - dann war auch dieses Problem gelöst.

„Am meisten Spaß gemacht hat mir das Gestalten am Rechner und das Sprechtraining. Das war eine total neue Erfahrung auf einer sehr professionellen Schiene. Sprechen ist eben beim Fernsehen im Gegensatz zum Radio nicht das Wichtigste…“, lautete das Fazit der Auszubildenden. Und eigentliche wäre sie gern zwei oder drei Wochen in Erfurt geblieben, aber bei ihrem Ausbildungs-OK konnte man auf die engagierte und fast fertig ausgebildete junge Frau nicht verzichten.

 
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Maria Kretschmann beim Sprechtraining