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"air-leben"
- Redaktionen und Sendungen |
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Jona-Gold – Lokaljournalismus mit Biss
Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung bei Funkwerk
Eigentlich sind sie Studenten. Aber in den Semesterferien besuchen sie die Journalistenakademie der Adenauer-Stiftung. Und so waren 14 Jungreporter für eine Woche in und um Erfurt unterwegs - immer auf der Suche nach einer guten Story. Und sie haben nichts ausgelassen, sie waren im Knast, im Bratwurstmuseum und in der Puffbohnenschmiede.
Und dabei haben die Eleven der Talentschmiede der Adenauer-Stiftung schon voll entwickelten journalistischen Spürsinn bewiesen. Sie haben u.a. die neue Erfurter Biergartenrichtlinie aufs Korn genommen, eine Reportage über Erfurter Problemviertel gemacht und sogar eine Senioren-Bauchtanzgruppe ausfindig gemacht.
Der Titel der Sendung „Jona-Gold“ ist übrigens von „journalistischem Nachwuchs“ abgeleitet, und ausgestrahlt wurde das zweistündige Gesellenstück am 11. August bei Funkwerk.
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Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung
produzieren Ihre Sendung "Jonagold" bei Funkwerk |
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Russisch war die erste Sprache im Weltraum
Das Juri-Gagarin-Projekt von Radio Akzent
Das russische Alphabet hat 33 Buchstaben. Das sind 11 Vokale, 20 Konsonanten und 2 Buchstaben, die keine Laute bezeichnen.
1961 eroberte die russische Sprache den Weltraum. Der Kosmonaut Gagarin umrundete am 12. April 1961 für atemberaubende 108 Minuten die Erde. Das war ein wichtiger Prestigeerfolg für die sowjetische Raumfahrt in der Zeit des Kalten Krieges.
Zwei Jahre später besuchte der Kosmonaut die damalige Bezirkshauptstadt Erfurt. Er sprach auf dem Anger und auf dem Domplatz vor begeisterten Menschen. Nach diesem Besuch wurde der Mao-Tse-Tung-Ring in Juri-Gagarin-Ring umbenannt.
Die Redaktionsgruppe Radio Akzent beschäftigt sich in einer Sendereihe mit dem 44. Jahrestag des Besuches von Juri Gagarin in Erfurt. Geplant ist in Kooperation mit der Seniorenredaktion Kaffeezeit eine Gesprächrunde mit Zeitzeugen. Außerdem treffen sich russische und deutsche Das und lassen die Musik sprechen. Russische Autoren hingegen zeigen, was mit 11 Vokalen, 20 Konsonanten, und 2 Buchstaben, die keine Laute bezeichnen alles ausdrücken lässt.
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Kinder lernen „Familie“
Eine Reportage über das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt
Dass es in Erfurt ein Albert-Schweitzer-Kinderdorf gibt, wissen nur wenige. Im Juli trafen sich Katarina Geier und Nicole Apel mit der Kinderdorf-Mutter Astrid Graf und Claudia Rug, der pädagogischen Leiterin im Kinderdorf in Windischholzhausen. Einen Tag lang führten sie Interviews und lernten dabei Familien und Kinder kennen.
„Als wir die O-Töne aufgenommen hatten, wussten wir: Das wird ein spannender Beitrag“, so die beiden Reporterinnen. Sehr behutsam beleuchten sie die oft schwierige Situation aller Familienmitglieder. Denn Kinder lernen, traumatisiert von vielen Bindungsabbrüchen, hier oft erst „Familie“. Ein ungewöhnlicher Vorgang – aber oft auch ein hoffnungsfroher.
Und wenn eine Kinderdorf-Mutter erzählt, was für sie gute Eltern ausmacht, dann klingt das sehr authentisch. „Gute Eltern sollten zu ihrem Kind stehen in jeder Situation. Aber sie sollten sich nicht aufopfern. Sie müssen sich auch um sich selbst kümmern. Denn nur wenn es den Eltern gut geht, kann es auch Eltern mit Kindern gut gehen.“ Die 15-minütige Reportage wurde am 1. August bei Radio Funkwerk ausgestrahlt.
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Der Link zum Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Erfurt: http://www.kinderdorf-erfurt.de |
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Thüringens Dichter und Denker
Die Bücherbar als Autorenmagazin
Thüringen sieht sich gern als Heimat vieler Dichter und Denker. Und dann blicken alle auf Goethe, Schiller, Herder und Nietzsche. Aber was ist mit den Schriftstellern von heute?
Seit drei Jahren gibt es die Sendung Bücherbar bei Radio Funkwerk. Einmal im Monat besprechen Richard Schaefer und seine Kolleginnen Lektüre quer durch das Bücherregal.
Seit August folgt die Sendung einem neuen Konzept. Ab sofort stehen Autoren aus Thüringen im Mittelpunkt. Sie werden als Gäste der Sendung aus ihren Werken lesen und über ihr Leben berichten.
Den Auftakt zum neuen Sendeformat machte Ulf Annel, Kabarettist aus Erfurt. Außer über seine Bücher, erfuhr der Hörer auch einiges über den Familienmenschen und den Musikliebhaber Ulf Annel.
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Die Bücherbar seit August mit neuem Konzept. |
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Doping ist kein Thema
Die Coubertin Academy am Erfurter Sportgymnasium
Das Erfurter „Pierre – de – Coubertin“ Gymnasium hat sich in Zusammenarbeit mit drei anderen europäischen Spezialschulen für Sport an ein ganz besonderes Projekt gewagt: Die Coubertin Academy. Dabei soll ein neues Handbuch entstehen, das vermittelt, wie man Schülern mehr zu Pierre de Coubertin und seinen Ideen, über Sport und dessen Geschichte lehren kann.
Coubertin (1863 – 1937) war überzeugt, dass die sportliche Ausbildung den ganzen Menschen in seiner Einheit von Köper, Geist und Seele formen kann. Ab 1880 trat er - beeinflusst durch die archäologischen Ausgrabungen im griechischen Olympia - für eine Wiederbelebung der Olympischen Spiele ein.
Bestandteil des neu zu erarbeitenden Handbuchs ist auch eine DVD. Radio Funkwerk half mit bei der Verwirklichung dieses Projektes, in dem es Studios und Personal zur Verfügung stellte. Es wurden Texte in deutscher, englischer und französischer Sprache eingesprochen, geschnitten und abgemischt. Entstanden ist zudem eine Sendung über das Projekt der Erfurter Sportschule, die im September ausgestrahlt wird.
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Die Buchautoren vor dem Erfurter Sportgymnasium.
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Piano in Rot
Jazz, Poesie, Malerei und dann auch noch Radio
Zunächst war es ein Anruf: Könnte Radio Funkwerk das Projekt Piano in Rot in die Veranstaltungstipps aufnehmen? Im Laufe des Gesprächs mit Ulla Viol stellte sich aber schnell heraus, dass die Geschichte nur für einen Tipp zu schade wäre. Und so endete das Telefonat mit der studierten Jazzpianistin mit einer Einladung in die Sendung Stadtgespräch - nebenbei die erste Livesendung ihres Lebens. Zu der brachte die Künstlerin gleich Gerd Krambehr als Mitwirkenden des Projekts mit. Die Hörer erfuhren, was hinter Piano in Rot steckt.
Am Anfang standen 13 Jazzkompositionen der Musikerin. Von diesen Stücken inspiriert, schuf der Maler und Grafiker Karsten Kunert poetisch-illustrierende Gemälde. Und Liedermacher und Lyriker Gerd Krambehr schrieb Gedichte zur musikalischen Vorlage.
Nach der Premiere des Kunstprojektes in der Kirche auf dem Erfurter Petersberg ist Ulla Viol mit ihrem Programm in Mitteldeutschland unterwegs – das rote Piano immer im Gepäck.
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Ulla Viol während eines Auftritts zu "Piano in Rot" |
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