Juli 2010   logo
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  Radioinszenierung
Sendung des Theater Rudolstadt

Einmal pro Woche wird das Radiostudio zur Theaterbühne, dann geht die Redaktion des Rudolstädter Theaters auf Sendung. Die Reihe „Radio-aktiv“ wird jeden Freitag von 14 bis 15 Uhr ausgestrahlt. Die Theaterleute berichten von dem, was sich auf und auch hinter der Bühne abspielt. Ja, für „Radio-aktiv“ plaudern Regisseure, Schauspieler, Musiker und Bühnenbildner auch mal aus dem Nähkästchen. Das geschätzte Publikum wird multimedial mit Informationen versorgt.

Ihre Radio-Premiere hatte die Redaktion bereits im Oktober 2009 beim SRB in Saalfeld. Seit Mai ist die Theatersendung auch in Erfurt, Weimar und Jena zu hören. Zur Zeit sind Ferien, aber am 27. August hebt sich der Vorhang auch auf der Radiobühne wieder. Dann wird es um den ersten Höhepunkt der neuen Spielzeit gehen, um die Deutsche Erstaufführung des Schauspiels „Der gute Tod“. Das Stück des niederländischen Autors Wannie de Wijn thematisiert die Frage: Darf ein Mensch entscheiden, wann er gehen will?


Redaktion Radio-Aktiv
 

  Freie Fahrt für Grüne Welle
Fünf Jahre auf Sendung

Seit fünf Jahren rollt bei Radio Funkwerk freitags eine „Grüne Welle“ über den Äther. Das russischsprachige Magazin informiert über Kultur, Politik und aktuelle Gesetze. Und besonders gern über Migranten, die es in Deutschland geschafft haben.

Ins Leben gerufen hat das Projekt Genadij Kolmogorov, der mit sieben anderen Redakteuren die Sendung vorbereitet, Studiogäste einlädt, Veranstaltungen besucht und Interviews führt. Der russische Generalkonsul in Leipzig ist inzwischen ein regelmäßiger Studiogast und gefragt bei politischen und philosophischen Themen. Mit dem ehemalige Thüringer Innenminister Manfred Scherer diskutierte die Redaktion über die Probleme von jungen Migranten an Gymnasien und Hochschulen. Auch der weltbekannte Moskauer Jazzpianist Leonid Tschischik und Schriftsteller wie Oleg Juriew und Alexander Reisser waren schon Gäste der Sendung.

Der Titel hat übrigens eine mehrfache Bedeutung, erklärt Genadij Kolmogorov: „Er spielt auf Thüringen als Grünes Herz von Deutschland an, er steht für die Grüne Welle im Verkehr und meint symbolisch freie Fahrt für Migranten.“ 1999 kamen die Kolmogorovs mit ihrem Sohn nach Erfurt - und hörten als erstes von Radio Funkwerk. Und das kam so: „Am zweiten Tag in Erfurt ging ich in ein russisches Restaurant und fragte, ob es hier eine russische Zeitung oder irgend etwas Vergleichbares gäbe. Und ich erhielt zur Antwort: Radio Funkwerk“, erinnert sich der gelernte Dirigent für Jazz- und Blasorchester.

Die Hörergemeinde ist übrigens weit über Erfurt und die Thüringer Landesgrenze verteilt. Dank Internetstream erreicht die Sendung auch Hörer in Kanada, den USA, Israel, Russland, der Ukraine, Weißrussland und England.

Gennadij Kolmogorov
     
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