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Überblick 2011
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Weihnachts-programm |
Prominente Lesepaten
Für die Feiertagsausgaben der Fledermausfunksendung konnten wir wieder prominente Lesepaten gewinnen. In diesem Jahr sind es die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Katrin Göring-Eckardt, die Bundestagsabgeordnete, Antje Tillmann, sowie Thüringens Wirtschaftsminister, Matthias Machnig. |
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| 21.12.11 |
Thementag Omnia vincit amor
Schon in der Bibel spielt sie eine Hauptrolle - vom Hohelied bis zur Bergpredigt. "Liebe besiegt alles" - war ein beliebter Wahlspruch bei Rittern und Minnesängern im Mittelalter. Noch heute handeln die Texte der meisten Musikgenres überwiegend von Liebesfreude und Schmerzen. Aber was ist Liebe? Ist sie nun ein Phänomen der Sozialisation oder der Evolution? Eine Erfindung der Romantiker, der Tierfreunde oder gar der Patrioten? Am 21. Dezember werden die Ergebnisse des Workshops die vielen Facetten des Begriffs untersuchen.
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| 09.12.11 |
Weihnachtsfeier bei Radio Funkwerk
Advent, Advent, der Stress beginnt - höchste Zeit also, vor den Feiertagen abzuschalten und das Funkwerkjahr Revue passieren zu lassen. Für Ruhe und Besinnlichkeit sorgt der Märchenerzähler Andreas vom Rothenbarth. Und wer vor dem Fest noch Geschenke vom Vorjahr unter die Leute bringen will, kann beim Schrottwichteln mitmachen. Für Speis' und Trank ist natürlich auch gesorgt. Los geht's 18 Uhr; Anmeldungen sind erwünscht.
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| 05.12.11 |
Der Fledermausfunk auf Lesetour
Bereits zum vierten Mal verlassen Lesepaten des Fledermausfunks die Studios und verlegen ihre Sendung einfach in die Klassenzimmer der Erfurter Schulen. Die ehrenamtlichen Radiomacher werden den Schülern nicht nur den Sandmann für die Ohren vorstellen und weihnachtliche Geschichten vorlesen. In dieser etwas anderen Schulstunde erwartet die Kinder auch noch ein Märchenquiz, eine Bastelrunde und andere Überraschungen. Mit dabei sind in diesem Jahr schon erfahrene Off-Air-Lesepaten wie Gerold Grove, Karin Gutperlet und Richard Schaefer. Im Gepäck haben sie unter anderem Rocco Randales außergewöhnliche Krippenspiel-Geschichte und Hirsch Heinrichs Weihnachtsabenteuer. Die Fledermausfunk-Lesetour geht noch bis zum 19. Dezember. |
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| Fr, 23.09.11 |
Thementag zum Papstbesuch
Anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Thüringen berichten wir live von Stationen seiner Reise. Hintergrundberichte beleuchten u.a. den Menschen Joseph Ratzinger, den Vatikan als kleinsten und geheimnisvollsten Staat der Welt, die ewige Stadt Rom, Raffaels Sixtinische Madonna und den Alltag sowie die Kunstschätze des Erfurter Doms. So liefern die Sendungen des Thementags vielfältige Hintergrundinformationen zum Verständnis des Papstbesuches auch für alle Nichtkatholiken.
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| Juni-September |
Open Air Radio
Radio Funkwerk sendet live von Veranstaltungen im Frequenzgebiet.
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| Mi, 29.06.11 |
10 Jahre TLM Medienwerkstatt
Radio Funkwerk beteiligt sich an der Veranstaltung "10 Jahre TLM-Medienwerkstadt" mit einem Workshop zur Lesekompentenz im Radio am Beispiel des Fledermausfunk.
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Sa, 25.06.11
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Tag der Offenen Tür im Thüringer Landtag
Zum Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag stellt Radio Funkwerk wieder die Bürgerbox auf. Eine Einladung an alle, die Politikern ihre Meinung sagen wollen.
Am Stand der TLM werden sich außerdem alle Thüringer Bürgersender an einer gemeinsamen Livesendung beteiligen. |
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| 10.-13.04.11 |
Radio Funkwerk zu Kinder-Kult 2011
Gläsernes Radiostudio
Besichtigt das gläserne Radiostudio, denn hier wird live gesendet. Die Ausbildungsredaktion von Radio Funkwerk berichtet von Montag bis Mittwoch live vom außergewöhnlichen Geschehen des Freizeit- und Medienevent Kinder-Kult. Erlebt spannende Interviews mit Besuchern und Politikern. Unsere Reporter führen interessante Gespräche und stellen attraktive Projekte und Stände vor.
Kursangebote
Radioschnupperkurs
Was braucht man eigentlich alles, damit aus dem Radiogerät Musik kommt? Wenn das geklärt ist, können sich die Kids selbst am Mikrofon ausprobieren. Sie lernen spielerisch die Werkzeuge des Radiomachers kennen. Wir zeigen, wie man Versprecher raus schneiden oder einen Text mit einem Mausklick vollkommen verändern kann. Außerdem gehen wir mit unseren Kursteilnehmern auf Erkundungstour, was sich mit der menschlichen Stimme so alles anstellen lässt – von Telefon bis Micky Maus.
Workshopleiter: Andrea Bätzig, Medienassistentin Radio Funkwerk
Termine:
Mo.,11. April 2011,
10 Uhr
Di., 12. April 2011, 10 Uhr
Mi., 13. April 2011, 10 Uhr
Zielgruppe: Kinder von 6 – 12 Jahren
Ort: Messe Erfurt
Der rasende Reporter
Ein Reporter ist im journalistischen Gewerbe ein Berichterstatter. Und diesen Job sollen auch die Kursteilnehmer übernehmen. Wir zeigen wie ein Aufnahmegerät funktioniert und stellen eine Aufgabe, die auf dem Messegelände zu lösen ist. Dann gehen die jungen Reporter auf O-Ton-Jagd. Im zweiten Teil werden die Sammelergebnisse ausgewertet und in ein hörbares Format gebracht. Vielleicht entsteht dabei ein Beitrag für den Kinder-Kult-Funk - auf alle Fälle aber eine CD zum Mitnehmen.
Workshopleiter: Gerd Flammiger, Medienassistent Radio Funkwerk, Sven Jensen, Medienpädagoge, TLM-Medienwerkstatt
Termine:
So., 10. April 2011,
11Uhr
Mo., 11. April 2011, 14 Uhr
Di., 12. April 2011, 14 Uhr
Mi., 13. April 2011, 14 Uhr
Zielgruppe: Kinder von 12 – 16 Jahren
Ort: Messe Erfurt
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| 04.-09.04.11 |
Als die Demokratie laufen lernte
Themenprojekt in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
Friedrich Ebert war der erste Reichspräsident der ersten Demokratie auf deutschem Boden. Die Weimarer Republik war erst wenige Tage alt, als die Abgeordneten der Nationalversammlung am 11. Februar 1919 den damals 48jährigen Friedrich Ebert (SPD) zum Reichspräsidenten wählte. Das Deutsche Kaiserreich war mit dem Ende des 1. Weltkriegs zusam-mengebrochen, Kaiser Wilhelm II hatte abgedankt, das Land stand vor einer Zerreißprobe. Mit Ebert fand die Republik einen Präsidenten des Ausgleichs. „In dieser Situation, in der die Intrigen, die Putsche, die Verleumdungen, die Krisen nicht aufhören, die von den Gegnern der Republik angezettelt werden, bedurfte es außerordentlicher Eigenschaften, um als erster Präsident der Republik ohne jede republikanische Tradition im Reiche nicht nur die bestehende Regierungsform zu erhalten, sondern ihr Ansehen zu mehren, sie immer weiter in Kreisen auch außerhalb des grundsätzlichen Republikanertums als die heute in Deutschland einzig mögliche Staatsform erscheinen zu lassen und sie im deutschen Volks-bewusstsein dauernd zu befestigen. Dass ihm dies gelang, darin dürfen wir wohl Eberts größte historische Leistung erblicken.“ Karl Kautsky Im Februar 1925 starb Friedrich Ebert an den Folgen einer Blinddarm-Entzündung. Im Jahr 2011 wäre Ebert 140 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet Radio Funkwerk in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Thüringen einen Workshop mit Thüringer Schülern. Neben verschiedenen biografischen Aspekten soll unter anderem der Frage nachgegangen werden, was Jugendliche heute über Ebert wissen. Am Ende soll eine mehrstündige Radiosendung mit Reportagen, Beiträgen und Interviews über Friedrich Ebert entstehen. Workshopleiter: Reinhard Hucke, Medienwissenschaftler und Radiomoderator Termine: Projektstart am 04. April 2011; Thementag am 09. April 2011 Zielgruppe: Thüringer Schüler Ort: Radio Funkwerk Primetime im Radio Workshop zur Morgensendung Funkwecker Sie begleitet den Hörer beim Aufstehen, beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit und ist das Herzstück eines jeden Radiosenders - die Morningshow. In dem einwöchigen Workshop soll den Teilnehmern des Workshops vermittelt werden, wie Themen lokal aufbereitet werden und welche Formen der Präsentation am besten für die Umsetzung eines Themas geeignet sind. Weitere Schwerpunkte des Workshops sind die Auswertung von Pressemitteilungen und das Schreiben fürs Hören. Last but not least geht es auch um die richtige Musikauswahl am Morgen. Schließlich soll der Hörer nicht vor Schreck das Frühstücksei fallen lassen.
Workshopleiter: Reinhard Hucke, Medienwissenschaftler und Radiomoderator
Zielgruppe: Radiomacher des Thüringer
Bürgerfunks
Ort: Radio Funkwerk
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| 21.3.-02.04.11 |
Ein Europäer in Thüringen
Franz-Liszt-Jahr 2011
Franz Liszt war ein ganz normales Wunderkind am Klavier wie vor ihm schon Wolfgang Amadeus Mozart. Er bereiste mit seinem Vater ganz Europa begeistert mit seien Interpretationen und knüpft Kontakt zu den Großen des Geistesleben seiner Zeit. Nach dessen Tod - Franz war gerade 15 - musste er als Pianist und Komponist auf eigenen Füssen stehen. Berühmt geworden ist sein Wettstreit mit dem Klaviervirtuosen Sigismund Thalberg - sowohl um die Gunst des Publikums als auch um Spitzenhonorare. Kaum 35 erhält Liszt eine Anstellung als Hofkapell-meister in Weimar. Für den Komponisten waren diese Jahre in Thüringen die produktivste. Aber auch als Dirigent, Mäzen und Musiklehrer machte Franz Liszt von sich reden. Er unterstützte damals noch umstrittene Komponisten wie Richard Wagner und Hector Berlioz. Und dank des Vermögens seine Lebensgefährtin, der Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, konnte er es sich auch leisten, talentierte Schüler honorarfrei zu unterrichten. Geheiratet hat Franz Liszt allerdings nie. Mit der Gräfin Marie d'Agoult lebte der “klavierspielende Lebemann” elf Jahre zusammen. Aus dieser Lebensgemeinschaft gingen drei Kinder hervor, darunter auch Cosima, die spätere Ehefrau Richard Wagners. Seine zweite große Liebe, die Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, konnte er nicht heiraten. Lange Zeit gab es Probleme mit der Annullierung von Carolynes erster Ehe. Das Themenprojekt wird sich im Jubiläumsjahr 2011 (200. Geburtstag und 125. Todestag) mit dem Werk und dem Leben des großen Europäers auseinandersetzen. |
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19. 03. 11;
10 – 18 Uhr |
Mikrophonsprechen
Grundkurs Sprechen und Lesen im Radio
Die Wirkung von gesprochenen Textvorlagen entsteht aus der Fähigkeit der Sprecher, die Mitteilung und den Gestus des jeweiligen Textes zu erfassen und in lebendigem und unmittelbarem Sprech-Reden erlebbar zu machen. Die Professionalisierung des Mikrophonsrechens kann durch Training erreicht werden. Das betrifft das Sprech-Denken als Lesebasis, den Aufbau einer funktionalen Sprechhaltung und die Dynamik des Ausdrucks. Trainiert werden in diesem Kurs Notations-verfahren zur gedanklichen und expressiven Textstrukturierung, assoziatives Denken als Basis des Sprechens sowie Techniken zur dynamischen und variablen Sprechweise als Mitteilungshaltung.
Referent: Gerold Grove, Sprechwissenschaftler und Stimmtherapeut
Zielgruppe: Radiomacher des Thüringer
Bürgerfunks
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| 21.-26.02.11 |
Primetime im Radio
Workshop zur Morgensendung
Funkwecker Sie begleitet den Hörer beim Aufstehen, beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit und ist das Herzstück eines jeden Radiosenders - die Morningshow. In dem einwöchigen Workshop soll den Teilnehmern des Workshops vermittelt werden, wie Themen lokal aufbereitet werden und welche Formen der Präsentation am besten für die Umsetzung eines Themas geeignet sind. Weitere Schwerpunkte des Workshops sind die Auswertung von Pressemitteilungen und das Schreiben fürs Hören. Last but not least geht es auch um die richtige Musikauswahl am Morgen. Schließlich soll der Hörer nicht vor Schreck das Frühstücksei fallen lassen.
Workshopleiter: Reinhard Hucke, Medienwissenschaftler und Radiomoderator
Zielgruppe: Radiomacher des Thüringer Bürgerfunks
Ort: Radio Funkwerk
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| 10.-28.01.11 |
Den Teufel mit Tinte vertreiben
Themenprojekt zu Martin Luther
Die Luther-Dekade 2008 - 2017 in Vorbereitung des 500. Jahrestages des Thesen-Anschlages von 1517 hat bereits begonnen. Die Stadt Erfurt widmet nun der Romreise des Reformators 2010/11 ein kulturelles Doppeljahr. Geplant sind zahlreiche Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen und ein Multimediaspektakel. Mit dem Themenprojekt zu Martin Luther will auch das Bürgerradio einen Beitrag leisten.
1501 kam der junge Martin Luther zum Studium der Rechtswissen-schaften nach Erfurt. 1505 trat er gegen den Willen seines Vaters in den Orden der Augustiner Eremiten ein. Fünf Jahre später sandte ihn der Erfurter Konvent nach Rom, um Streitigkeiten innerhalb des Ordens zu klären. Mit der Überzeugung „Es gibt keinen Zweifel, dass die römische Kirche von Gott vor allen anderen geehrt sei.“, machte sich der Mönch 1510 auf die beschwerliche Pilgerreise in die „Ewige Stadt“. Doch als ihn Jahre später der päpstlichen Bann trifft, schrieb er enttäuscht: „Gibt es eine Hölle, so steht Rom darauf.“
Der Streit mit Papst und Kaiser haben das „sächsische Mönchlein“ in seiner Zeit eben so bekannt gemacht wie seine virtuose Nutzung der damals neuen Medien. Die Reformation kam als Medienkampagne daher. Ohne die Erfindung der Druckkunst hätten die Ideen Luthers niemals so eine Öffentlichkeitswirkung entfalten können. Tinte und die deutsche Sprache waren die erfolgreichen publizistischen Mittel der Bewegung. Die Legenden um den Reformator Luther nahmen dagegen noch den alten Weg, den der Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Hammerschläge an die Wittenberger Schlosskirche oder der Tintenfleck auf der Wartburg, so symbolträchtig sie sein mögen, gehören eher in das Reich der Fama.
Workshopleiter: Sylvia Gawehn,
Leiterin Radio Funkwerk
Termine: Projektstart am 21. März 2011
Zielgruppe: Radiomacher des Thüringer Bürgerfunks
Ort: Radio Funkwerk
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